Recurvebogen kaufen – Tipps und Kaufberatung

Recurvebogen kaufen – Tipps und Kaufberatung

April 16, 2019 0 Von Bogensport

Der sogenannte Recurvebogen kommt im traditionellen Bogenschießen sehr häufig zum Einsatz. Denn er kann mithilfe speziell gebogener Wurfarme eine vergleichsweise große Schusskraft erzeugen. Er ist in der Regel dreigeteilt und seine Arme sind nach außen gebogen. Dadurch entstand auch der Name Recurve. Der folgende Ratgeber beschreibt, worauf beim Kauf eines solchen Bogens geachtet werden muss.

Worauf muss ich beim Kauf eines Recurvebogens achten?

Recurvebögen können aus unterschiedlichen Holzarten bestehen. Er hat eine lange Geschichte und wird auch heute noch sehr häufig verwendet. Des Weiteren kommt er auch sehr häufig in unterschiedlichen Filmen zum Einsatz, wie zum Beispiel in „Der Herr der Ringe“. Wer einen solchen kaufen will, sollte bestimmte Dinge beachten. Zunächst muss er sich entscheiden, ob das gewünschte Modell nachträglich noch mit einer Pfeilauflage ausgestattet werden soll. Auch muss überlegt werden, ob er unbedingt komplett aus Holz bestehen muss. Denn es gibt auch Modelle, die teilweise aus anderen Materialien bestehen, wie zum Beispiel aus Plastik oder aus Metall. Ein weiterer Punkt, den es bei dem Kauf zu bedenken gilt, ist, ob der Bogen über austauschbare Wurfarme verfügen soll, um zwischen verschiedenen Auszugsgewichten wechseln zu können.

Braucht mein Recurvebogen ein Visier?

RecurvebogenAnders als viele Langbögen können Recurvebögen in den meisten Fällen mit einem Visier versehen werden. Allerdings sollten nur sehr kräftige Schützen ein solches verwenden. Denn die Genauigkeit beim Schießen lässt sich deutlich schneller und auch einfacher intuitiv und durch ein regelmäßiges Üben erlernen. Somit lässt sich die Frage mit Nein beantworten. Anfänger brauchen kein Visier an ihrem Recurvebogen. Profis können dagegen von diesem profitieren, wenn Sie noch genauer zielen wollen.

Aus welchem Grund brauche ich bei wechselnden Zuggewichten verschiedene Pfeile?

Im Handel gibt es verschiedene Pfeile, die sich für einen Recurvebogen eignen, wie eben auch spezielle Recurvebogen Holzpfeile. Letztere biegen sich etwas beim Abschuss und fliegen dadurch sehr gut geradeaus. Im Flug stabilisieren sie sich dagegen durch die Schwingung. Aus diesem Grund sollten diese Recurvebogen Holzpfeile gleich mitgekauft werden. Am besten eignen sich Modelle mit 35 lbs (deutsch: Pfund). Würde dieser Wert noch höher ausfallen, könnten die Pfeile beim Abschuss unter Umständen brechen, was natürlich vermieden werden sollte. Denn dabei können eventuell starke Verletzungen entstehen. Daher sollte vor einem Kauf unbedingt der passende Spinewert berechnet werden. Wer davon keine Ahnung hat, sollte einen Fachverkäufer um Rat bitten. Denn dadurch können die passenden Pfeile für den gewünschten Bogen gewählt werden.

Welche Richtlinien muss ich beim Kauf eines Recurvebogens beachten?

Das Zuggewicht ist zum einen eine Richtlinie für die Kraft des Sportlers und zum anderen auch von dessen Können abhängig. So kann ein erfahrener Schütze in den meisten Fällen eine schwer zu bedienenden Bogen deutlich besser bedienen als ein Anfänger. Daher sollte Letzterer besser ein Modell mit einem geringen Zuggewicht wählen. Darüber hinaus ist die Bogenlänge ein wichtiger Punkt beim Kauf. Diese wird in Zoll angeboten und richtet sich der Körpergröße des Verwenders. Im Internet gibt es einige Tabellen, in denen interessierte Schützen erkennen können, welche Länge für sie ideal ist. Traditionelle Recurvebögen sind in der Regel 60 Zoll oder 62 Zoll lang.

Worauf muss ich beim Kauf eines Recurvebogens noch achten?

Damit der Recurvebogen möglichst lange hält, sollte beim Kauf unbedingt auch ein passendes Wachs mitbestellt werden. Denn mit diesem kann die Sehne gepflegt werden. Zudem sollten auch nur Pfeile gekauft werden, die auch wirklich zu dem Bogen passen. Bei einigen Online-Shops wird dies leider nicht angegeben und es kommt dadurch immer wieder zu Fehlkäufen. Da solche Läden zumeist unseriös sind, sollte bei diesen nicht bestellt werden. Denn sie bieten sehr oft minderwertige Pfeile anbieten, können diese den Schützen verletzen, da sie zum Beispiel beim Abschuss zerbrechen.

Fazit

Der Recurvebogen lässt sich recht einfach bedienen und kommt komplett ohne komplizierte Technik aus. Das Spannen ist dadurch allerdings etwas schwieriger als bei anderen Modellen. Beim Kauf muss unter anderem auch darauf geachtet werden, aus welchen Materialien das gewünschte Gerät besteht. Der Bogen sollte sich einfach auseinander nehmen lassen und bei einem Schaden schnell und möglichst unkompliziert reparieren werden können. Hierzu gehört auch, dass die Sehne ohne besonders großen Aufwand getauscht werden kann. Wichtig ist, dass nur hochwertige Pfeile gekauft werden, die zu dem Bogen passen. Denn sonst könnten diese zerbrechen und unter Umständen auch den Verwender verletzen.

Vorteilhaft ist es, wenn sich in dem Set wechselbare Wurfarme befinden. Von diesen können vor allem auch Anfänger profitieren. Aber auch erfahrene Sportler haben die Möglichkeit, mit ihnen ihr Können und auch ihre Kraft noch mehr zu steigern.