3D- Bogenschießen ist voll im Trend

3D- Bogenschießen ist voll im Trend

April 16, 2019 0 Von Bogensport

Da der Mensch Tieren schon immer körperlich etwas unterlegen ist, zumindest im Vergleich zu vielen Jagd- und Beutetieren, hat er gerne auf Mittel zurückgegriffen, die ihm aus der Distanz erlauben, anzugreifen oder direkte körperliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Hier hat er fast von Beginn an auf Pfeil und Bogen gesetzt. Das Bogenschießen ist uns sozusagen in die Wiege gelegt. Tontaubenschießen oder auf flache Scheiben schießen ist ein Hobby, dem viele nachgehen. Mittlerweile gibt es jedoch einen anderen Trend: das 3D-Bogenschießen. Was genau es ist, wo es das gibt und auf was man zu achten hat, wird im Folgenden erklärt.

3D-Bogenschießen – Was ist das überhaupt?

Das Schießen auf Scheiben ist so ziemlich jedem bekannt. Besonders für Anfänger ist es praktisch, da man hier eine ebene Fläche hat und ein Ziel, das durch seine Beschaffenheit einfach zu treffen ist. Sobald etwas Erfahrung da ist, wird dies allerdings langweilig. Profis und Abenteuerlustige, möchten deswegen eine Alternative. Das 3D-Bogenschießen ist eine.

3D-Parcour-ZieleHierbei sind die Herausforderungen spannender. Man befindet sich nicht auf ebenem Terrain, sondern auf weitläufigen Parcours, welche sich mitten in der Natur befinden. Die Ziele sind haptischer. Es gibt keine Scheiben, sondern Schießwürfel, Schießsäcke oder Figuren in Tieroptik. Die Distanz ist nicht genau abgemessen und vorgegeben, sondern durch natürliches Gelände und Hindernisse individuell. Die Voraussetzungen sind also authentischer.

Man kann sich individuell vornehmen, wie viele Schüsse man hat. Wie beim Scheibenschießen werden hier vorrangig Compound- und Recurvebögen benutzt. Das Ganze ist viel lebendiger und freier. Entweder man bewegt sich in einer Gruppe oder alleine. Das Erlebnis selbst ist viel näher am echten Jagderlebnis und damit spannender und abwechslungsreicher als bisherige Bogenschießmöglichkeiten.

Wohin geht man, wenn man 3D-Bogenschießen möchte?

Wer Interesse an 3D-Bogenschießen hat, der kann aus einer Auswahl an verschiedenen Parcours wählen. Online sind diese leicht zu finden. Möchte man an Tunieren teilnehmen, findet man auf einschlägigen Seiten etliche Möglichkeiten. Man meldet sich einfach an und fährt alleine oder mit der Gruppe vorbei. Im deutschsprachigen Raum gibt es hiervon bereits einige, da der Trend schnell wächst und äußerst beliebt ist.

Wichtig ist, dass man sich seine Schießsäcke nicht einfach mitten im Wald aufstellt, ohne das vorher abgeklärt zu haben. Manche Förster erlauben es, wenn man sich vorher anmeldet. Auf der sicheren Seite ist man jedoch, wenn man online nachschaut und gezielt nach Parcours für 3D-Bogenschießen sucht. Obwohl das Ganze nur ein Hobby ist, unterliegt es dem Waffenrecht und dem Bundesnaturschutzgesetz.

Was ist beim 3D-Bogenschießen zu beachten?

3D-BogenschiessenZu beachten ist bei diesem Trend, wo genau man ihn durchführt. Bereits im vorigen Abschnitt wurde erklärt, dass ein Anruf oder die Suche im Internet hier ausreichend Aufschluss bringt. Um das bestmögliche Erlebnis beim 3D-Bogenschießen zu erzielen, sollte man zudem auf ordentliche Ausrüstung achten. Wer die Herausforderung liebt, kann Langbögen oder Reiterbögen nutzen. Diese verfügen über kein Visier und gestalten einem das Platzieren der Pfeile in der Killzone schwieriger.

Ist man Anfänger oder möchte es einfacher haben, benutzt man lieber einen Compoundbogen oder einen Recourvebogen. Beide haben oft eine Zielvorrichtung oder gegebenenfalls auch einen Stabilisator. Das erleichtert einem einiges, besonders da man sich beim 3D-Bogenschießen in einer vollkommen natürlichen und somit herausfordernden Umgebung befindet. Weiterhin kann man sich im speziellen Fachhandel oder online Ziele bestellen. Schießwürfel, Schießsäcke oder Tierfiguren sind einfach zu finden. Letzteres kann sogar mit Bewegung bestellt werden.